Lagerung
Tipps zur Lagerung
Wenn Deine Kiste Aarstiderne verlässt, ist das Gemüse angefeuchtet und gekühlt. Leere die Kiste so schnell wie möglich. Wenn sie bis zum nächsten Tag auf dem Küchentisch steht, vermindern sich Qualität und Haltbarkeit des Gemüses.
Austrocknung vermeiden
Die größte Austrocknung erfolgt durch die eigene Verdunstung des Gemüses. Zur Ernte befindet sich alles in starkem Wachstum und das Gemüse lebt weiter, selbst wenn wir die Wurzeln abschneiden. Wenn das Gemüse aber kein Wasser mehr über die Wurzeln aufnehmen kann, saugt es dieses aus den Spitzen. Deshalb ist es gut, die Spitzen bald zu verwenden oder abzuschneiden.
Sichere Lagerung
Niedrige Temperatur, hohe Luftfeuchtigkeit und Dunkelheit können die Verdunstung und somit die Austrocknung des Gemüses verlangsamen. Gemüse wird im Allgemeinen runzlig, wenn es zu trocken lagert. Wenn sich jedoch Schimmel, Pilz oder Fäulnis ausbreiten, hilft es, das Gemüse trockener zu lagern. Gemüse hält sich am besten, wenn es erst gewaschen und geschält wird, wenn man es verwendet.
Schnelle Wiederbelebung
Wenn Gemüse trotzdem welk geworden ist, lege es ins Wasser oder Waschbecken, putze es und lege es in einer Plastiktüte in den Kühlschrank. So gewinnt das Grün seine Knackigkeit im Laufe einiger Stunden zurück.
Hier erhältst Du gute Tipps zur Lagerung von Obst und Gemüse.
Gurken: in einer Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.
Kürbis, Hokkaidokürbis, Spaghettikürbis: trocken z. B. in einer Schale in der Küche lagern.
Kartoffeln: lieben es trocken, aber kühl (5-10 Grad) und dunkel, z. B. in einer Polystyrolkiste auf dem kalten Betonboden in der Garage oder auf dem Balkon mit etwas Zeitung bedeckt. Licht bewirkt, dass die Schale der Kartoffeln grün wird. Zusammen mit der grünen Farbe produziert die Kartoffel ganz geringe Mengen des Gifts Solanin, das besonders kleine Kinder nicht vertragen.
Küchenkräuter in Töpfen: sind leicht zu halten und müssen nur reichlich gegossen werden. Wenn Du keinen "Kahlschlag" im Topf begehst, halten sie in der Regel lange.
Küchenkräuter im Bund: müssen mit mehr Vorsicht behandelt werden. Ein Bund Dill benötigt beispielsweise nur ein paar Tropfen Wasser, um feucht zu bleiben. Wenn Du ihn abspülst, hält er sich nur wenige Tage. Lagere ihn in einer Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks und schaue regelmäßig nach ihm. Petersilie, Rucola, Kerbel und andere Küchenkräuter im Bund gehören ebenfalls in einer Plastiktüte in den Kühlschrank.
Kohl: wird in einer Plastiktüte im Kühlschrank verwahrt. Kann sich erholen, wenn man die äußere trockene Scheibe des Strunks abschneidet und den Kohl in einen tiefen Teller mit kaltem Wasser legt. In einer Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.
Zwiebeln/Knoblauch: lieben es trocken – sehr trocken, gerne über der Heizung oder in einer Küchenschublade. Immer in einer Plastiktüte und niemals im feuchten Kühlschrank. Im Sommer können frische Zwiebeln jedoch im Kühlschrank gelagert werden, wenn man nicht möchte, dass sie austrocknen.
Paprika: in einer Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.
Wurzelgemüse: muss in einer Plastiktüte gelagert werden, um Austrocknung zu vermeiden, und kalt liegen – am besten im Kühlschrank oder draußen in Richtung Norden oder an einem schattigen Platz.
Salat: wird in einer Plastiktüte im Kühlschrank verwahrt. Am besten ist es, den Salat sofort vorzubereiten, also die Blätter vom Strunk zu entfernen, ihn gründlich zu waschen und dann ein bisschen im Wasser liegen zu lassen, um schließlich die Salatblätter gut abtropfen zu lassen – evtl. Salatschleuder verwenden. In einer Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Alternativ kann man den Salatkopf im Ganzen abspülen, ihn etwas Wasser „saugen“ lassen, abtropfen und so in einer Tüte kühlen.
Zucchini: in einer Plastiktüte im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.
Pilze: werden in einer Plastiktüte im Kühlschrank verwahrt.
Tomaten: gehören in eine Schale auf den Küchentisch, gerne zusammen mit Bananen oder Avocados, da die Früchte gemeinsam reifen. Tomaten verlieren im Kühlschrank den Geschmack, die Reifung kommt zum Stillstand
Avocados: dürfen nicht in den Kühlschrank, der Reifeprozess wird gestoppt und die Frucht bekommt dunkle Flecken. In einer Schale auf dem Küchentisch aufbewahren, gerne zusammen mit Tomaten, damit die Früchte gemeinsam reifen.
Bananen: dürfen niemals in den Kühlschrank, weil sie dann schwarz werden. Wenn Bananen unreif und grün sind, reifen sie schnell zusammen mit anderen reifen Bananen, Tomaten oder Avocados. Reife Tomaten und Bananen scheiden Ethen aus, den Stoff, der die Reifung unreifer Früchte beschleunigt.
Zitrusfrüchte: vertragen die Lagerung in einer Schale bei Zimmertemperatur nicht länger als ein paar Tage. Die beste Haltbarkeit erzielt man in einer Plastiktüte im Kühlschrank oder in einem anderen kühlen Raum nicht über 10 Grad.
Melonen: lieben Zimmertemperatur und verlieren an Geschmack, wenn sie in den Kühlschrank kommen. Ist die Melone jedoch bereits angeschnitten, ist sie nur noch im Kühlschrank haltbar.
Äpfel: sind bei Zimmertemperatur nicht lange haltbar. Eventuell können sie in einer Polystyrolkiste (abgedeckt mit einer Decke o.ä.) auf der Terrasse oder in der Garage stehen, wenn der Platz im Kühlschrank knapp wird.
Birnen: wie Äpfel aufbewahren.